Neue Blickwinkel gegen alte Probleme

Ein regelmäßiger Perspektivwechsel sorgt für frische Ideen auch zu einer Optimierung der Prozesse und Strukturen. Doch wieso etwas korrigieren, wenn es doch gar nichts zu verbessern gibt? Für viele Angestellte und Mitarbeiter, die tagtäglich von einer festen Struktur umgeben sind, sind offensichtliche Hindernisse nicht existent. Sie sehen den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht. Beispiel: Sie kommen neu in ein Unternehmen und lernen dort die (für Sie neuen) Arbeitsweisen kennen. Als Außenstehende(r) betrachten Sie die bestehenden Abläufe objektiv. Sie hinterfragen diese vielleicht schon direkt und wundern sich, „warum machen die das so (umständlich)?“.

Die immer wiederkehrende Antwort der Mitarbeiter lautet: „Das war schon immer so“.

Illustration & Animation © Studio Käfig

Im IT-Kontext gibt es hierzu passend, die schöne und dennoch genauso falsche Phrase „das ist historisch gewachsen“. Diese Antwort ist leider in der Geschäftswelt als Begründung akzeptiert. Fakt ist aber, schlechte Prozesse und Strukturen kosten Zeit, Geld und gehen häufig auch zu Lasten der Zufriedenheit der Mitarbeiter. Die oben genannten Ausreden sollte also niemand in einer Führungsposition von daher akzeptieren.

Unternehmen müssen sich ständig neuen Bedingungen wie z. B. gesetzlichen Vorgaben oder Konkurrenzdruck anpassen. Ein wesentlicher Baustein, um dabei konkurrenzfähig zu sein und dies auch zu bleiben, ist die Selbstreflexion. Interne Strukturen sollten entsprechend regelmäßig überprüft und wenn nötig angepasst werden. Mal handelt es sich um eine kleine Feinjustierung – Mal um eine grundlegende neu erarbeitete Prozessstruktur. Das gilt besonders dann, wenn sich ein Unternehmen das Thema Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben hat.

Wer den Mut besitzt und seine bestehenden Strukturen überprüfen möchte, für den ist es von Vorteil, eine neutrale (externe) Sicht in das Vorhaben mit einzubeziehen. Externe Berater mit Prozess Know-How können das Vorhaben sowohl methodisch als auch inhaltlich unterstützen und sorgen bei ihrer Arbeit für eine neue und unbefangene Perspektive. Eine Erkenntnis die bereits Albert Einstein treffend formulierte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“. So erzielen Sie ein gutes und dem Unternehmen angemessenes Ergebnis und sorgen zugleich für eine Verbesserung des Betriebsklimas.

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